Es wurde die Subholding-Gesellschaft AGF Nitrogen, a.s. gegründet, deren Ziel es ist, alle Aktivitäten der Unternehmen, die zur europaweiten Chemie-Sparte des AGROFERT-Konzerns gehören, eng miteinander zu koordinieren. Ziel ist es, durch Skaleneffekte Synergien zu erzielen, die Effizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken. Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner sind davon nicht unmittelbar betroffen. Petr Cingr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AGROFERT-Konzerns, wird Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der AGF Nitrogen, a.s.
„Die europäische Produktion von Düngemitteln und anderen stickstoffhaltigen Produkten befindet sich ebenso wie fast die gesamte chemische Industrie in einer Krise. Jede Krise stellt für uns jedoch zugleich eine Chance für zukünftiges Wachstum dar, und bei AGROFERT haben wir bereits mehrfach bewiesen, dass wir diese Chancen richtig zu nutzen wissen. Mit der Übernahme der Unternehmen der LAT Nitrogen-Gruppe und kürzlich auch der OCI Ammonia Holding hat der AGROFERT-Konzern deutlich gemacht, dass er an die Zukunft der chemischen Industrie in Europa glaubt und dass sich unsere Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner auf uns verlassen können. Dieser zukünftige Erfolg erfordert jedoch organisatorische Anpassungen innerhalb des Konzerns“, sagt Petr Cingr, Geschäftsführer von AGF Nitrogen, a.s., und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AGROFERT-Konzerns.
Damit sich Petr Cingr voll und ganz seiner neuen Aufgabe an der Spitze der AGF Nitrogen, a.s. widmen kann, ist er zum 30. Juni 2026 von seinem Amt als Geschäftsführer der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH zurückgetreten. Er behält den Kontakt zum Unternehmen in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats bei, die er in den nächsten Tagen übernehmen will. Carsten Franzke, bisheriger Geschäftsführer des Unternehmens, hat zum 1. Juli 2026 die Funktion des Geschäftsführers der Stickstoffwerke Piesteritz GmbH übernommen, während die übrigen Mitglieder der Geschäftsführung unverändert bleiben.